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Ehrenamt

Verbundenheit fördern
Im Kieler Stadtkloster leisten viele Ehrenamtliche wichtige Aufgaben.Ehrenamtliche werden häufig für die Bewohner eine zusätzliche Bezugsperson. Damit wird für viele oftmals der einzige Kontakt außerhalb der Einrichtung geschaffen. Dabei geht es nicht um Hilfstätigkeiten in der Pflege, sondern um die Erfüllung konkreter Wünsche der Bewohner. Die Nachfrage ist genauso vielfältig, wie die möglichen Tätigkeiten: Begleiten bei Ausflügen und Spaziergängen, Mitspielen beim Skat, Vorlesen, an Spielnachmittage teilnehmen, Helfen bei Festen z.B. austeilen von Kaffee und Kuchen, Gesellschaft leisten beim Tanztee, Einkaufen, … oder einfach nur da sein. Wir bieten auch die Gelegenheit in der Administration, Haustechnik oder im Garten ehrenamtlich zu wirken. Sie haben Interesse, sich ehrenamtlich in einem unserer Häuser zu engagieren? Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle und die Einrichtungsleitungen freuen sich auf ein Gespräch mit Ihnen.
Unsere kostenlose Rufnummer: 0800 88 11 88 4

Ein Beispiel aus dem Lisa-Hansen-Haus
Herr Jürgen Fularzik ist einer der Ehrenamtlichen, der im Lisa-Hansen-Haus in Kiel-Elmschenhagen eine höchst wertvolle Arbeit leistet. Für so manchen Bewohner aus dem Bereich „Wohnen mit Service“ gibt er Unterstützung beim Schreiben bzw. Formulieren von Briefen an Behörden. Im Pflegebereich hat er ehrenamtlich für fünf Bewohner die Betreuung übernommen, gern steht er aber auch anderen Bewohnern und deren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite oder begleitet sie bei Behördengängen. Als ehemaliger Sparkassenangestellter ist er Kassenwart des Fördervereins des Lisa-Hansen-Hauses und unterstützt die Einrichtungsleitung bei Bürotätigkeiten. Aber er macht noch mehr, der Herr Fularzik. Er ist mit dabei, wenn die Kirchengemeinde die Geburtstagskinder des Vormonats zu Kaffee und Kuchen einlädt und er lässt es sich nicht nehmen, an jedem Donnerstag den Kiosk für alle Bewohner offen zu halten. Dabei hilft ihm auch fast immer seine Frau. Und wenn bei Festen oder anderen Gelegenheiten einmal eine helfende Hand gebraucht wird – er ist immer bereit zu helfen. Deshalb an dieser Stelle: Ein ganz herzliches Dankeschön Ihnen, Herr Fularzik, und auch Ihrer Frau.

Ein Beispiel aus dem Haus Schwentineblick
Wir freuen uns über die Angehörigen, die durch ihre Besuche vielen Bewohnern hilfreich zur Seite stehen, sei es beim Kaffeetrinken, oder bei einem kleinen Spiel, bei einem Ausflug oder bei einem Fest. So auch Familie Boyke, die durch ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz immer wieder ein Lächeln auf das Gesicht der Bewohner zaubert. Auch „ehemalige“ Angehörige setzen sich oft weiter ehrenamtlich für die Bedürfnisse unserer Bewohner ein. Dies gilt auch für ehemalige Mitarbeiter, die oft gerne weiter für ihr Haus tätig sind. An dieser Stelle danken wir diesen Menschen, die neben ihrer regulären Arbeitszeit viele Stunden zusätzlich investieren, um dem Bewohner eben nicht Dienst nach Vorschrift zu bieten. Diese Beispiele zeigen, dass das Ehrenamt eine Herzensangelegenheit ist. Sehr wichtig ist uns die Arbeit der Damen vom Hospizverein. Schon seit 1999 besuchen sie regelmäßig gerade die, die schwer erkrankt sind und oft genug keinen Angehörigen haben. War es am Anfang die Sterbebegleitung, so hat sich darüber hinaus ein regelmäßiger Besuchsdienst entwickelt. Besonders engagiert sind auch die Damen der Schülerbegleitung, die mit Kindern und Bewohnern einmal die Woche etwas kochen. Diese generationenübergreifende Arbeit ist nur durch die Ehrenamtlichen möglich geworden. Die vielen hilfreichen Hände, zahllosen guten Worte und Taten, sind nicht mehr wegzudenken und für viele Bewohner unschätzbar. Dafür danken wir allen sehr herzlich. Willkommen in unseren Häusern! Willkommen im Kieler Stadtkloster!

Ehrenamt
Familie Boyke und Bewohner spielen »Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel«

Ehrenamt
Die Damen vom Hospizverein:
Frau Pilz, Frau Potreck und Frau Hoppe (v.links)